Ernst Wibiral, Kunde und Freund der Familie seit den frühen 1990ern

Erinnerst Du Dich noch an Deine erste Begegnung mit unserem Weingut? Was hat Dich damals überzeugt, Stammkunde zu werden?
Meine erste Begegnung mit dem Weingut Heinrich hatte ich auf der Vinova 1993. Ich kannte das Weingut damals noch nicht, aber meine Neugier war geweckt. Die Weine, die ich verkostete, waren interessant, sehr geschmackvoll und luden dazu ein, sich näher mit ihnen zu beschäftigen. Im Laufe der Jahre wurde ich zum Stammkunden und verliebte mich regelrecht in diese Weine – aber dazu später mehr.
Du begleitest unsere Weine schon viele Jahre: Was hat sich Deiner Meinung nach verändert – und was ist gleich geblieben?
Ich erinnere mich noch ganz genau an meinen ersten Besuch im Weingut bei Gerti und Johann Heinrich. Richtige Herzensmenschen! Da ist man gerne auf einen Gedankenaustausch geblieben – natürlich immer verbunden mit einer Weinverkostung. Diese ersten Kontakte, aber auch alle weiteren, waren einfach toll. Der Rotwein hatte damals schon etwas, das meinen Gaumen berührt hat. Das ist bis heute so geblieben. Jetzt führt Silvia das Weingut, das macht sie mit Herz und ganzem Einsatz, sie macht das ausgezeichnet. Der Wein ist Extraklasse geblieben – nein, „Extraklasse“ ist eigentlich zu wenig für die Bedeutung dieser Qualität, einmalig finde ich passender.
Über die nun schon 33 Jahre, in denen sich auch eine Freundschaft entwickelt hat, konnte ich feststellen, mit wie viel Einsatz immer weiter in die Qualität investiert wurde, Zeit wie Geld, unglaublicher Aufwand wird im Weingarten wie auch im Keller geleistet, das sieht man auch an den vielen nationalen und internationalen Auszeichnungen: Hier wurden und werden echte Top-Weine kreiert.
Gibt es einen Wein oder Jahrgang von uns, der für Dich eine besondere Bedeutung hat – und warum?
Von Anfang an hat es mir ein Wein besonders angetan: Der Goldberg Reserve.
Er hat bis heute eine Sonderstellung für mich und ist in seiner Klasse mein absoluter Favorit. Natürlich gibt es darüber hinaus noch das „Beste vom Besten“, da könnte man glatt ins Schwärmen kommen – eigentlich gefallen mir fast alle Heinrich-Weine. Ein Jahrgang war für mich jedoch besonders hervorzuheben anzumerken: das Jahr 2003. Da habe ich zum ersten Mal mein „Geldbörsl“ etwas überstrapaziert, weil ich diesen Jahrgang unbedingt in meinem Keller haben musste – und zwar die ganze Palette. Das war für mich ein echtes Schlüsselerlebnis.
Zu welchen Gelegenheiten greifst Du persönlich am liebsten zu einem Wein vom Weingut Heinrich?
Meine Frau und meine Freunde wissen genau um den Inhalt meines Weinkellers. Am Wochenende genieße ich gerne mit meiner Frau ein paar Gläser. Intensiver wird es, wenn ich mit meinen Freunden zusammensitze – da darf es dann auch mal etwas mehr sein. Das bestätigt mir immer wieder: Dieser Wein kommt einfach an.
Was würdest Du jemandem sagen, der unsere Weine noch nicht kennt und sie zum ersten Mal probieren möchte?
Wer das erste Mal zu einer Verkostung kommt, spürt sofort den freundlichen Kontakt und die persönliche Wärme, die Silvia und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausstrahlen. Dann die Weine zu verkosten und sich für die Favoriten zu entscheiden, die man gerne mit nach Hause nehmen möchte – all das macht dieses Weingut aus. Qualität, Freundlichkeit und noch vieles mehr.
Ich hoffe, dass ich all die guten Tropfen noch lange genießen kann – immerhin lagern und reifen noch um die 600 Flaschen in meinem Keller.
Eine Bemerkung sei mir noch gestattet, wenn die Medien den Wein nur verteufeln immer nur den Alkohol erwähnen, dann haben sie keine Ahnung davon, denn wenn ich eine Flasche öffne dann trinke ich Wein und keinen Alkohol!
Danke lieber Ernst für das Interview und deine Treue und Freundschaft zur Familie und unserem Team!
Silvia Heinrich, Jänner 2026