Was jung hält

Rotwein, Fasten und die Reben – was uns jung hält Professor DDr. Huber in Deutschkreutz: Longevity und biologisches Altern im Weingut Silvia Heinrich Es gibt …

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Neuer Russland-Konsulent

Neuer Ansprechpartner für Russland: Willkommen, Manfred Treiber! Wir freuen uns, einen besonderen Botschafter für unsere Weine vorstellen zu dürfen: Manfred Treiber ist ab sofort unser …

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Blaufränkisch neu gedacht

Die Zeiten ändern sich — und wir ändern mit. Immer mehr Menschen suchen nach Alternativen zu Wein: beim Abendessen, im Restaurant, im Alltag. Der sogenannte …

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WEINWELT: Gegen den Strom

“Ich sehe immer zuerst die Chance nicht das Problem.” Wir freuen uns sehr, in der aktuellen WEINWELT Frühling Ausgabe sein zu dürfen. Ganz besonders im …

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5Hauben-Koch empfiehlt Alte Reben

Thomas Dorfer zählt zur absoluten Elite der österreichischen Gastronomie. Er hält zwei Michelin-Sterne (2025+2026), wurde zum „Koch des Jahres 2025“ (Aral Schlemmer Atlas) gekürt, erhielt 100 …

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Menschen, die uns begleiten

Was darf bei einem richtig guten Abend niemals fehlen?
Liebe Gäste, interessante Gespräche, tolles Essen und wunderbare Weine 😊 – am besten mit A wie Alpha beginnen. 😉
Gibt es einen Moment, bei dem du sagst: „Genau dafür liebe ich das Leben“? Was gehört für dich zu diesem Moment?
Glücklicherweise gibt es viele solcher Momente 😊. Ich bin dankbar, dass ich keine Histamin-Intoleranz habe (das wäre wirklich furchtbar 😉) und dass es mir vergönnt ist, qualitativ hochwertige Weine einfach an einem Dienstagabend aufzumachen.
Wenn ich dann einen Elegy oder Cupido mit allen Sinnen genießen darf, weiß ich, dass ich alles richtig gemacht habe.
Wein kann Erinnerungen speichern. Gibt es einen Wein oder eine Weinreise, die dich sofort wieder an einen ganz bestimmten Menschen oder Moment denken lässt?
Ich kaufe bevorzugt meine Weine direkt bei den Winzern. Denn ich finde, da lernt man sehr viel – nicht nur über den Wein. Ich erfahre dann, wie aufwändig und intensiv die Produktion hochwertiger Weine ist, und ich bin dankbar, dass es Menschen wie dich, Silvia, gibt, die diese Produkte für Leute wie mich machen. Denn: Ich bin lieber auf dieser Seite des Weines. 😊
Wenn ich dann vor meinem Weinschrank stehe und überlege, wonach mir jetzt wäre, kann ich genau abrufen, wie ich mich damals gefühlt habe, als ich diesen Wein verkostet habe, welche Gespräche ich mit den Winzern oder Mitarbeitern des Weinguts hatte, welches Wetter war und wie die Stimmung war.
Und genau das ist für mich der Genuss: Ich trinke nicht nur den Wein, sondern wiederhole den Moment, wie ich zu diesem Wein gekommen bin, und erlebe die Stimmung von damals noch einmal.
Wenn du einen unserer Weine zu einer Person machen müsstest: Wer wäre der charmante Gastgeber, wer der Abenteurer und wer derjenige, der erst auf den zweiten Blick überrascht?
Das ist schwer zu sagen.
Ein Siglos oder Vitikult sind die Terrassenbesucher 😊, die gute Freundin wären für mich die Cuvées, die beste Freundin Kalk & Lehm 😊.
Der Fels in der Brandung bleibt der Blaufränkisch: Alte Reben und natürlich Goldberg Reserve (mein besonderer Liebling) sind – im positivsten Sinne – verlässliche und sichere Partner.
Meine „Top-Leute“ sind Elegy und Cupido, mit denen ich mittlerweile schon ganz gute Vertikalen machen kann. 😊
Aber als Überraschungsgast würde ich deine Verjus-Varianten bezeichnen! Ich muss zugeben, dass mein erster Gedanke war: Das ist sicher nichts für mich, ich bin der Klassik-Fan … Und beim letzten Besuch bei dir haben mich die 0-Prozentler regelrecht umgehauen. Was für eine fantastische und kreative Idee!
Was macht für dich einen perfekten Weinabend aus? Kleine Runde, große Tafel, Familie, Freunde, gutes Essen oder lieber ein Glas zu zweit?
All diese Abende haben etwas für sich.
Eines fehlt in der Aufzählung: Ich genieße auch sehr gerne mit mir alleine das eine oder andere Gläschen. Entweder sommerlich auf der Terrasse in der Hängematte – ein Verjus, aber auch ein Siglos oder Kalk & Lehm, gekühlt, sind fein – oder in der kühleren Jahreszeit vor dem Kamin, wenn mir der Goldberg Reserve Gesellschaft leistet.
Du reist ja gerne als Familie in Weinregionen. Was hast du auf diesen Reisen über Wein gelernt, das man in keinem Weinbuch findet?
In der Tat konnten mein Mann Alex und ich schon einige Weinregionen besuchen. Egal ob in Österreich oder im Ausland: Wir lernen so viel über die jeweiligen Eigenheiten des Gebietes, über den Anbau und die jeweiligen Herausforderungen. Man glaubt gar nicht, welche Unterschiede es da gibt.
Und wir haben vor allem gelernt, dass man keinen Klischees folgen darf.
Ein Beispiel: Eine unserer letzten Reisen führte uns nach Ungarn. Meine Schwiegertochter ist Ungarin und hat diese Reise quer durchs Land organisiert und Termine bei unterschiedlichen Weingütern – großen wie kleinen – vereinbart.
Wir haben so viele Winzer und ihre Weine kennengelernt. Zum Beispiel, dass es in Tokaj auch „normale“ Weißweine gibt – und dass diese in einer unfassbar guten Qualität ausgebaut werden.
Wir haben von einem kleinen Ein-Mann-Weingut einen großartigen Cuvée aus Furmint und Hárslevelű getrunken – da kann geschmacklich so mancher deutsche Riesling nicht mithalten.
Für diese Erfahrungen und Erkenntnisse bin ich sehr dankbar.
Was war dein bisher schönster „Wir machen das jetzt einfach“-Moment? Vielleicht hat er mit Wein zu tun, vielleicht überhaupt nicht.
Gottseidank habe ich schon viele solcher Momente gehabt – am liebsten mit meiner Familie. Meine inzwischen erwachsenen Kinder und Schwiegerkinder sind mittlerweile auch schon begeisterte Silvia-Weine-Genießer. 😊
Schöne Momente sind, wenn sich spontan (oder mit wenig Planungszeit – die Koordination ist bei sechs Personen schon eine Herausforderung) eine schöne Essenseinladung mit der Familie bei uns ausgeht und ich das Essen mit einer schönen Weinreise begleiten darf.
Hand aufs Herz: Was muss ein Wein können, damit du freiwillig ein zweites Glas einschenkst?
😉 Oder eine dritte oder vierte Flasche – aber das öffentlich zu schreiben?? 😉
In einem Satz gesagt: Es muss ein Wein von dir sein.
Erklärung: siehe Zeitreise!
Im positivsten Sinne gesprochen: Egal, welchen Silvia-Wein ich aufmachen würde, ich würde wissen, dass er passt und so schmeckt, wie Rotwein für mich schmecken soll.
Ich weiß, dass nix schiefgehen kann. 😊
Wenn du für einen Tag Winzerin wärst: Was würdest du unbedingt ausprobieren, verändern oder selbst einmal machen wollen?
Ich würde dich, liebe Silvia, engagieren. 😊
Nein, Spaß beiseite: Ich bewundere dich, dass du so leidenschaftlich und engagiert und mit so großem handwerklichen Geschick und Gespür deine wunderbaren Weine machst.
Ich versuche zu unterstützen, wo und wie ich kann. 😊 Immer wieder auch in Restaurants: Nach dem Studieren der Weinkarte, wenn wir dann einen Wein von dir bestellen, kann ich mit dem Sommelier darüber plaudern, welche Weine er von dir noch in seiner Karte braucht. 😊
Kleine Zeitreise: Du sitzt in zehn Jahren mit Freunden an einem Tisch, eine Flasche Heinrich steht vor dir. Was wünschst du dir, worüber ihr an diesem Abend sprecht?
Ich denke, ich würde allen erzählen, dass ich zu diesem Zeitpunkt deine Weine schon seit fast 40 Jahren kenne!
Dazu muss ich ein bissl ausholen: Meine erste Bekanntschaft mit Heinrich-Weinen habe ich – es muss wohl das Jahr 2000 gewesen sein – vor gefühlt vielen Jahren gemacht. Zu diesem Zeitpunkt war mein älterer Sohn keine zwei Jahre alt, mein jüngerer war noch gar nicht auf der Welt, und wir waren – wie so viele Familien in dieser Zeit – in der Therme Lutzmannsburg auf Urlaub mit gemeinsamen Freunden, ebenfalls mit deren kleinen Kindern.
Unsere Freizeit war naturgemäß sehr begrenzt, und so nutzten wir Mütter das Mittagsschläfchen unserer Kinder für einen Besuch in der Vinothek. Ich weiß gar nicht, ob es die dort noch gibt.
Da ich zu der Zeit mit anderen Sachen beschäftigt war als mit Wein und auch „keine Ahnung von Wein“ hatte, wie es so schön heißt – eine Tendenz zu Rotwein hatte ich aber immer schon –, war das eine schöne Gelegenheit, verschiedene Weine auszuprobieren bzw. überhaupt kennenzulernen. Dann wurde vom Weingut (Johann) Heinrich – und es wird wohl ein Wein von deinem Vater gewesen sein 😊 – eine Flasche gebracht. Ich denke, es war ein Goldberg. Ich habe den ersten Schluck getrunken und erinnere mich noch heute an meine Gedanken und Eindrücke von damals:
„So muss Rotwein schmecken! Das ist der perfekte Geschmack!“
Es war also Liebe auf den ersten Schluck – und gottseidank sind noch weitere Schlucke gefolgt. 😊

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