NEU! Kund:innen im Portrait

März 2026 #2

Stella & Heinz Mersich

Stella und Heinz sind seit über 20 Jahren mehr als nur treue Weinfans – sie sind ganz liebe Freunde meiner Eltern und ein Stück unserer Geschichte. Stella als leidenschaftliche Sommelière und Weinbotschafterin im Westen Österreichs, Heinz als Schulleiter mit Feingeschmack: ein Paar, das Wein so liebt wie wir das Weinmachen. Hier stellen sie sich kurz vor:

“Kennengelernt haben wir uns 1987 auf Saison in St. Moritz – Heinz als Koch, ich als Kellnerin. Nach einigen gemeinsamen Jahren im Schweizer Tourismus, darunter sechs Jahre in Klosters, wo unsere Kinder Lukas und Tamara zur Welt kamen, sind wir seit 1994 in Hohenems sesshaft. Heinz leitet heute als Direktor die LBS Lochau, wo er seit Beginn als Kochlehrer tätig ist. Ich unterrichte seit 1999 an der Tourismusschule Bludenz und bilde neben Servicekräften auch Jungsommeliers und Jungbarkeeper aus.


1. Der erste Moment: Erinnert Ihr Euch noch an Deine erste Begegnung mit unserem Weingut? Was hat damals den “Funken” für unsere Weine entzündet?

Das ist ehrlich gesagt schon so lange her, dass Heinz und ich keinen genauen Zeitpunkt mehr benennen können – unsere Verbindung reicht eigentlich noch bis zu deinen Eltern zurück. Ich war damals auch während meiner Sommelierausbildung mehrmals am Weingut, unter anderem beim Weinkongress. Das dürfte etwa 20 Jahre her sein – noch bevor deine beiden Töchter zur Welt gekommen sind. Im Jahr 2021 haben wir dich sogar mit unserem Enkel Frederik besucht. Was einst als Kundschaft begann, wurde mit der Zeit zu einer fast familiären Verbindung – und heute verbindet uns eine herzliche, langjährige Freundschaft.

2. Die gemeinsame Reise: Ihr begleitet uns schon viele Jahre. Wie habt Ihr die Entwicklung unserer Weine in dieser Zeit erlebt – und was ist für Euch der unverwechselbare Kern, der immer gleich geblieben ist?

Was uns beide von Anfang an begeistert hat – und bis heute begeistert – ist dein enormes Know-how, Silvia, und vor allem deine tiefe Leidenschaft für den Weinbau. Deine Verbundenheit mit der Natur und deine herzliche Art machen den Besuch am Weingut zu etwas ganz Besonderem.

Die Liebe zur Rebsorte Blaufränkisch in all ihren Facetten und die ausgezeichneten Cuvées sind in unserem Weinkeller schlicht nicht wegzudenken. Ob als feiner Speisenbegleiter oder als genussvolles Feierabend-Flascherl – die Weine passen einfach zu jeder Situation.

Eine besondere Freude und Ehre ist es für mich, dass ich seit 2017 Weinverkostungen für dich durchführen darf – meine erste war damals in Dornbirn bei Thurnher-Hengel. Zweimal durfte ich dich sogar auf der ProWein in Düsseldorf begleiten – unvergessliche Erlebnisse.

3. Die Herzensweine: Gibt es einen bestimmten Wein oder Jahrgang von uns, der für Euch eine ganz besondere Bedeutung hat – und warum gerade dieser?

Mein persönlicher Favorit ist der V-Max (Stella)– für mich die größte Vollendung des Blaufränkisch, seit es ihn gibt. Und der Cupido berührt mich mit seinen liebevollen Geschichten immer wieder aufs Neue. Heinz hingegen schwört seit jeher auf den Goldberg Reserve – da ist er ganz klar und unnachgiebig.

4. Die Genussmomente: Zu welchen persönlichen Gelegenheiten oder besonderen Anlässen greift Ihr am liebsten zu einer Flasche vom Weingut Heinrich?

Eigentlich bei jeder Gelegenheit – ob Familienfeste, Geburtstage, Ostern oder Weihnachten. Besonders schön ist es, wenn wir Gäste empfangen, die den Wein genauso lieben und schätzen wie wir. Auch beruflich sind die Weine von Weingut Heinrich ein fester Bestandteil: Als Ausbildnerin im Sommelierbereich gehört eine großartige Winzerin wie Silvia Heinrich einfach dazu.

5. Eure Empfehlung: Was würdet Ihr jemandem sagen, der unsere Weine noch nicht kennt und sie zum ersten Mal probieren möchte?

Ich erkläre ihm zunächst den Begriff Terroir – und dann weise ich auf das Entscheidende hin: die Handschrift der Winzerin. Wer einmal die Weine von Silvia Heinrich probiert hat, ist vom vielfältigen Sortiment so fasziniert, dass er kaum noch etwas anderes trinken möchte. Das ist jedenfalls meine Erfahrung.

6. Auf den Punkt gebracht: Wenn Ihr den Blaufränkisch – zum Beispiel vom Goldberg – mit nur drei Worten beschreiben müssstet, welche wären das?

Harmonie. Lust auf mehr. Sexy. – Das empfinden Heinz und ich ganz genau so.

7. Kulinarik-Tipp: Welches Gericht ist für Euch die perfekte Begleitung zu einem Glas unserer Rotweine?

Die Bandbreite ist groß – von einem saftigen, gut gereiften Steak über eine Lammkrone mit Kräuterkruste bis hin zu einem herbstlichen Hirschrücken. Und natürlich eine gut sortierte Käseauswahl, bei der der Vorarlberger Bergkäse (8 bis 12 Monate gereift) auf keinen Fall fehlen darf.

Jänner 2026 #1

Ernst Wibiral

Kunde und Freund der Familie seit den frühen 1990ern

 

Erinnerst Du Dich noch an Deine erste Begegnung mit unserem Weingut? Was hat Dich damals überzeugt, Stammkunde zu werden?
Meine erste Begegnung mit dem Weingut Heinrich hatte ich auf der Vinova 1993. Ich kannte das Weingut damals noch nicht, aber meine Neugier war geweckt. Die Weine, die ich verkostete, waren interessant, sehr geschmackvoll und luden dazu ein, sich näher mit ihnen zu beschäftigen. Im Laufe der Jahre wurde ich zum Stammkunden und verliebte mich regelrecht in diese Weine – aber dazu später mehr.

Du begleitest unsere Weine schon viele Jahre: Was hat sich Deiner Meinung nach verändert – und was ist gleich geblieben?
Ich erinnere mich noch ganz genau an meinen ersten Besuch im Weingut bei Gerti und Johann Heinrich. Richtige Herzensmenschen! Da ist man gerne auf einen Gedankenaustausch geblieben – natürlich immer verbunden mit einer Weinverkostung. Diese ersten Kontakte, aber auch alle weiteren, waren einfach toll. Der Rotwein hatte damals schon etwas, das meinen Gaumen berührt hat. Das ist bis heute so geblieben. Jetzt führt Silvia das Weingut, das macht sie mit Herz und ganzem Einsatz, sie macht das ausgezeichnet. Der Wein ist Extraklasse geblieben – nein, „Extraklasse“ ist eigentlich zu wenig für die Bedeutung dieser Qualität, einmalig finde ich passender.

Über die nun schon 33 Jahre, in denen sich auch eine Freundschaft entwickelt hat, konnte ich feststellen, mit wie viel Einsatz immer weiter in die Qualität investiert wurde, Zeit wie Geld, unglaublicher Aufwand wird im Weingarten wie auch im Keller geleistet, das sieht man auch an den vielen nationalen und internationalen Auszeichnungen: Hier wurden und werden echte Top-Weine kreiert.

Gibt es einen Wein oder Jahrgang von uns, der für Dich eine besondere Bedeutung hat – und warum?
Von Anfang an hat es mir ein Wein besonders angetan: Der Goldberg Reserve.

Er hat bis heute eine Sonderstellung für mich und ist in seiner Klasse mein absoluter Favorit. Natürlich gibt es darüber hinaus noch das „Beste vom Besten“, da könnte man glatt ins Schwärmen kommen – eigentlich gefallen mir fast alle Heinrich-Weine. Ein Jahrgang war für mich jedoch besonders hervorzuheben anzumerken: das Jahr 2003. Da habe ich zum ersten Mal mein „Geldbörsl“ etwas überstrapaziert, weil ich diesen Jahrgang unbedingt in meinem Keller haben musste – und zwar die ganze Palette. Das war für mich ein echtes Schlüsselerlebnis.

Zu welchen Gelegenheiten greifst Du persönlich am liebsten zu einem Wein vom Weingut Heinrich?
Meine Frau und meine Freunde wissen genau um den Inhalt meines Weinkellers. Am Wochenende genieße ich gerne mit meiner Frau ein paar Gläser. Intensiver wird es, wenn ich mit meinen Freunden zusammensitze – da darf es dann auch mal etwas mehr sein. Das bestätigt mir immer wieder: Dieser Wein kommt einfach an.

Was würdest Du jemandem sagen, der unsere Weine noch nicht kennt und sie zum ersten Mal probieren möchte?
Wer das erste Mal zu einer Verkostung kommt, spürt sofort den freundlichen Kontakt und die persönliche Wärme, die Silvia und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausstrahlen. Dann die Weine zu verkosten und sich für die Favoriten zu entscheiden, die man gerne mit nach Hause nehmen möchte – all das macht dieses Weingut aus. Qualität, Freundlichkeit und noch vieles mehr.

Ich hoffe, dass ich all die guten Tropfen noch lange genießen kann – immerhin lagern und reifen noch um die 600 Flaschen in meinem Keller.

Eine Bemerkung sei mir noch gestattet, wenn die Medien den Wein nur verteufeln immer nur den Alkohol erwähnen, dann haben sie keine Ahnung davon, denn wenn ich eine Flasche öffne dann trinke ich Wein und keinen Alkohol!


 

Danke lieber Ernst für das Interview und deine Treue und Freundschaft zur Familie und unserem Team!
Silvia Heinrich, Jänner 2026

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Weingut Heinrich, Burgenland
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