Topweine im Jahrgangsvergleich

22.11.21 Der Weinprofessor Bernulf Bruckner organisierte eine hochkarätige Verkostung von Österreichs Topweinen im Jahrgangsvergleicht und nominierte dafür unseren Cupido 2011 “ange de l’amour” sowie Cupido 2015 “amour infini”.

 

 

Hier geht es zu den Ergebnissen:

Riesling Nigl/Senftenberg Hochäcker „Privat“ 2019 – 2001

Grüner Veltliner F.X. Pichler/Loiben „M“ Smaragd 2017 – 2003

Sauvignon Blanc Tement/Berghausen „Sernau“ 2018 – 2005

Weißburgunder Ludwig Hiedler „Maximum“ 2019 – 2009

Cabernet Sauvignon Wandraschek/Krems „Grand Crue“ 2018 – 2008

Blaufränkisch Silvia Heinrich/Deutschkreutz „Cupido“ 2015 – 2011

 

“Wieder mal ein vollständig ausgebuchtes Seminar mit herrlichen Weinen. Sensationell der fein nuancierte 2001er Riesling von Nigl mit reifer Ananas- und Marillenfrucht, noch ein Quäntchen darüber die beiden Grünen Veltliner „M“ von F.X. Pichler – dicht, mundfüllend, fleischig und trotzdem hochelegant der 2017er, von höchster Komplexität und Strahlkraft sein Pendant aus 2003, der mit 20 von 20 Punkten zugleich der bestbewertete Wein dieser Veranstaltung war.

Dann ein unfassbar jugendlicher Sauvignon blanc 2005 von Tement (die weitest zurückliegende Schätzung der Teilnehmer war 2012!) und schließlich eine sichere Bank die beiden Hiedler’schen Weißburgunder. Cremig fett der 2019er, würzig, vielschichtig und herrlich ausgewogen der Wein aus 2009.

Was die Rotweine angeht, zeigte zunächst (einmal mehr) Wolfgang Wandraschek, „der ewige Geheimtipp“, was im Kremstal an Rotwein möglich ist – Bilderbuch-Cabernet Sauvignons mit purer Cassisfrucht – beide Jahrgänge wunderschön, wobei hier der jüngere (2018) die Nase leicht vorn hatte. Dann der krönende Abschluss mit zweimal „Cupido“ aus der Hand von Silvia Heinrich – kraftvolle, beeindruckende Blaufränkisch-Weingranaten, die trotz der Tatsache, dass sie nur um vier Jahre auseinander lagen, jeder für sich den jeweiligen Jahrgang klar abbildete. 2015, am ersten Trinkhöhepunkt angelangt, präsentierte sich mit dunkelbeeriger, satter Fülle, einem Hauch Heliotrop, Sandelholz und mürben Tanninen, der 2011er brillierte mit herrlich reicher, reifer Frucht nach Brombeeren, etwas Zwetschken, Schoko und einer samtig-seidigen Struktur – beide glänzten mit Finesse und einer unerhörten Länge.” Bernulf Bruckner

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